Radonmessung für Wasserwerke und Wasserversorgungsanlagen

Pflichtmessungen nach Strahlenschutzrecht rechtssicher planen, fachgerecht durchführen und lückenlos dokumentieren
– mit CARELA als Ihrem Vor-Ort-Spezialisten und Radonova als BfS-anerkanntem Prüflabor.

Ihre Vorteile auf einen Blick

» Messpflicht rechtssicher umsetzen:

Arbeitsplätze in Anlagen der Wassergewinnung, -aufbereitung und -verteilung unterliegen nach Anlage 8 des Strahlenschutzgesetzes (StrlSchG) einer besonderen Messpflicht. Wir sorgen für die gesetzeskonforme Einordnung.

» Anerkannte Messlösungen nutzen:

Die Radonmessung erfolgt ausschließlich mit geeigneten Detektoren, die über eine vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) anerkannte Stelle bereitgestellt und ausgewertet werden.

» 12-Monatsmessung normgerecht planen:

Für die gesetzlich geforderten Arbeitsplatzmessungen ist eine Dauer von zwölf Monaten vorgesehen, um einen belastbaren Jahresmittelwert (inklusive jahreszeitlicher Schwankungen) zu ermitteln.

» Mitarbeitende proaktiv schützen

Bei Tätigkeiten in potenziell hochbelasteten Bereichen setzen wir zertifizierte, personenbezogene Dosimeter zur Langzeitmessung (3 bis 12 Monate) ein. Dies dient der exakten Dokumentation der individuellen Exposition Ihrer Fachkräfte.

» Dokumentation auditfähig aufbauen

Messorte, Messdauer, Arbeitsplatzbezug und besondere bauliche Bedingungen werden von uns revisionssicher für Ihre zuständige Aufsichtsbehörde erfasst.

Was wird gemacht?

Bei einer Radonmessung wird die Radon-222-Aktivitätskonzentration in der Raumluft an relevanten Arbeitsplätzen ermittelt. In Wasserwerken betrifft dies vor allem Bereiche,
in denen Radon aus dem Boden, dem Rohwasser oder technischen Anlagen in die Raumluft austreten kann. Typische Messbereiche sind: Quellkammern, Brunnenanlagen, Schächte, Technikräume, Untergeschosse sowie Räume mit direkter Rohwasserbehandlung oder offenen Wasserflächen.

Kompaktwissen:
Was genau ist Radon (Rn)?

Um die gesetzlichen Anforderungen zu verstehen, lohnt ein kurzer Blick auf die Fakten dieses Elements (Symbol: Rn, Ordnungszahl: 86):

Eigenschaften:
Radon ist ein radioaktives Edelgas. Bei Raumtemperatur ist es völlig farb-, geruch- und geschmacklos. Mit einer Dichte, die etwa 9-mal höher ist als die von Luft, ist es eines der schwersten Gase überhaupt und sammelt sich folglich bevorzugt in tieferliegenden Räumen an.

Herkunft:
Es entsteht auf natürliche Weise durch den radioaktiven Zerfall von Uran und Thorium im Gestein und Erdreich. Das relevanteste und stabilste Isotop,
Radon-222 (Halbwertszeit ca. 3,8 Tage), stammt aus der Zerfallskette von
Uran-238 über Radium-226.

Der Weg ins Gebäude:
Das Gas dringt aus dem Boden durch Risse, Fugen, Fundamente oder über das Grundwasser in Keller, Schächte und schlecht belüftete Anlagen ein.

Gesundheitsrisiko (⚠️):
Weltweit ist Radon nach dem Rauchen die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Beim Einatmen lagern sich die radioaktiven Zerfallsprodukte in der Lunge ab und senden energiereiche Alphastrahlung aus, die das empfindliche Lungengewebe massiv schädigen kann.

Nutzen:

Während es historisch in der Strahlentherapie eingesetzt wurde, nutzt die Wissenschaft Radon heute unter anderem in der Geologie zur Vorhersage von Erdbeben oder zur Nachverfolgung von Grundwasserströmen.

Warum ist eine Radonmessung
für Betreiber Pflicht?

» Da Radon keine Warnsignale (wie Geruch) aussendet,

kann eine gefährliche Konzentration nur durch professionelle Messungen nachgewiesen werden.

Für Arbeitsplätze in Innenräumen gilt in Deutschland ein gesetzlicher Referenzwert von 300 Bq/m³.

Wird dieser Wert im Jahresmittel überschritten, müssen geeignete Maßnahmen zur Reduzierung der Radonkonzentration geprüft, umgesetzt und anschließend kontrolliert werden (z. B. durch verbesserte Belüftung, Abdichtung oder Unterdrucksysteme).

Eine fachgerecht geplante Radonmessung hilft Ihnen als Betreiber von Wasserwerken, die gesetzlichen Betreiberpflichten nach StrlSchG nachweislich zu erfüllen, Messergebnisse gerichtsfest zu dokumentieren und Ihr Personal effektiv zu schützen.

Wie läuft die
Radonmessung
mit CARELA ab?

Wir begleiten den gesamten Prozess von der ersten Bestandsaufnahme bis zur finalen Dokumentation.
CARELA organisiert die Umsetzung vor Ort,
die Auswertung erfolgt durch unser akkreditiertes Partnerlabor.

01

Beratung und Einordnung:

Gemeinsam ermitteln wir, welche Arbeitsbereiche nach Anlage 8 StrlSchG relevant sind. Wir bewerten Aufenthaltszeiten der Mitarbeitenden, mögliche Radonquellen und definieren die aussagekräftigsten Messpunkte.

03

Durchführung der Messung:

Die Detektoren werden fachgerecht installiert und verbleiben dort für die gesetzlich vorgesehene Dauer (i. d. R. 12 Monate). Ergänzend statten wir Ihr Personal bei Bedarf mit personengebundenen Kernspurdetektoren (z. B. Radtrak³) aus, die während der Arbeitszeit direkt am Körper getragen werden.

02

Angebot und Messplanung:

Sie erhalten ein maßgeschneidertes Konzept. Die Messplanung berücksichtigt Ihre anlagenspezifischen Gegebenheiten, die gesetzlichen Vorgaben und die nahtlose Integrierbarkeit in Ihren Betriebsalltag.

04

Auswertung und Dokumentation:

Nach Abschluss der Messkampagne erfolgt die Auswertung durch Radonova – eine vom Bundesamt für Strahlenschutz offiziell anerkannte Messstelle für Radonmessungen an Arbeitsplätzen. Die validierten Messwerte dienen als Grundlage für Ihre rechtliche Absicherung und eventuell notwendige Reduzierungsmaßnahmen.

Wer braucht
diese Leistung?

Die fachgerechte Radonmessung richtet sich an alle Betreiber von Wasserwerken, Wassergewinnungs-, Aufbereitungs- und Verteilungsanlagen. Auch Dienstleister und Handwerksbetriebe (qualifizierte Dritte), deren Mitarbeitende regelmäßig in fremden, potenziell radonbelasteten Anlagen arbeiten, benötigen eine strukturierte Messplanung und eine nachvollziehbare Expositionsdokumentation.

Darum ist CARELA Ihr idealer Partner

CARELA kennt die sensiblen Zonen technischer Trinkwasseranlagen im Detail.
Wir unterstützen Sie nicht nur mit Theorie, sondern mit branchenspezifischer Praxis.

» Offiziell gelistet und behördlich überwacht:

Im Gegensatz zu Standardlösungen setzen wir für Wasserwerke und

Schächte spezielle Low-Sensitiv-Detektoren (wie den RADTRAK³ HE) ein.

Diese sind exakt für raue Umgebungen konzipiert und messen selbst extreme Radonkonzentrationen (bis zu 120.000 Bq/m³) zuverlässig, ohne zu übersteuern.

» High-End-Messtechnik für extreme Umgebungen:

Von der ersten Einordnung über die Messplanung bis zur Umsetzung
bleibt der Prozess für Betreiber übersichtlich und nachvollziehbar.

» Branchennähe zur Wasserversorgung:

Wir kennen die hygienischen Anforderungen (DVGW) an sensible Betriebsbereiche und verknüpfen Trinkwasserhygiene nahtlos mit dem gesetzlichen Arbeitsschutz.

» Ein Ansprechpartner für den gesamten Ablauf:

Von der Standortbegehung über die Installation bis zum Erhalt des Laborberichts – wir halten Ihnen den Rücken frei.

» Gelebter Mitarbeiterschutz:

CARELA setzt die personenbezogene Dosimetrie bei eigenen Einsätzen im Trinkwasserbehälter selbst ein. Wir wissen, was in der Praxis funktioniert.

» Saubere Umsetzung statt Pauschalversprechen:

Wir setzen auf rechtlich fundierte Messplanungen und auditfähige Dokumentationen statt auf riskante Halbwahrheiten.

» Radonova als renommierter Prüfpartner:

Mit Radonova Laboratories greifen wir auf den Weltmarktführer für Radonmessungen zurück. Das Labor ist nach ISO 17025 akkreditiert und beim BfS offiziell gelistet.

Passende Radonmessungen und Geräte

Je nach Einsatzort, Feuchtigkeit, Radonkonzentration und gesetzlicher Messpflicht kommen unterschiedliche Detektortypen zum Einsatz. Wir wählen für Ihre Anlage die technisch und wirtschaftlich sinnvollste Lösung aus.

FAQ
Häufig gestellte Fragen

Haben Sie Detailfragen zur aktuellen Gesetzeslage, zu den Pflichten als Betreiber Kritischer Infrastrukturen oder zum praktischen Ablauf der Langzeitmessung?